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125 Millionen Menschen haben weltweit Demenz, darunter 10 Millionen in Europa. Alle 3 Sekunden erhöht sich die Zahl der Betroffenen und bis zum Jahr 2050 werden sich die Fälle verdoppelt haben. DEMEDARTS widmet sich diesen persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Der Alltag wird herausfordernder und Menschen mit Demenz ziehen sich aus Angst vor Peinlichkeiten und Ablehnung von der Gesellschaft zurück. Während rund ein Drittel aller jüngeren Menschen jemanden mit Demenz im Bekanntenkreis kennt, zeigen neue WHO Analysen einen Anstieg von Ageism (Altersdiskriminierung). Ziel ist es, die Gesellschaft durch nachhaltige, künstlerische Interventionen zu sensibilisieren, Betroffene und Angehörige zu unterstützen.  

 

Künstlerische Forschung zu Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Kontext einer alternden Gesellschaft

DEMEDARTS befindet sich am Zentrum Didaktik für Kunst und interdisziplinären Unterricht an der Universität für angewandte Kunst Wien und arbeitet mit nationalen und internationalen Kooperationspartner*innen zusammen. Das Forschungsprojekt fördert dadurch nachhaltig die Stärkung von Empathie für Demenz in unserer Gesellschaft.

 

RELEVANZ

 

Wie kann künstlerische Forschung zu einem generationenübergreifenden Wohlbefinden zwischen Menschen mit und ohne Demenz führen?

Welche Kunst- und Designstrategien können eine nachhaltige Stärkung von empathischen Fähigkeiten für Menschen mit Demenz bewirken?

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